Neuro-Urologie
Leitung PD Dr. med. Thomas Kessler
Mitarbeiter
Dr. med. Jens Wöllner
Dr. med. Ulrich Mehnert
Flavia Gregorini, MSc
Matthias Walter, Arzt
Peter Knapp, MSc
Dr. med. vet. Dorothee Birnböck
Unsere eng mit der klinischen Neuro-Urologie verbundene Forschungsgruppe beschäftigt sich mit den physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen und Ursachen von Funktionsstörungen des Harntraktes (Niere, Harnleiter, Harnblase, Harnröhre, Harnröhren-Schliessmuskel, Beckenboden, Prostata) sowie der Entwicklung von Therapieformen, um diese Funktionsstörungen zu behandeln.
Der Schwerpunkt unserer Forschung liegt bei Funktionsstörungen des Harntraktes infolge neurologischer Erkrankungen (z.B. Querschnittslähmung, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Spina bifida, Schlaganfall).
Zurzeit laufen verschiedene Projekte:
- Untersuchung der Harnblasensensibilität mit Schwerpunkt auf die Differenzierung zwischen verschiedenen afferenten Nervenfasern
- Entwicklung von Methoden zur objektiven Beurteilung von Harnblasensensationen, sog. bladder sensation marker
- Untersuchung der Verknüpfung von Harnblasenfunktion und -sensibilität mit bestimmten Kontrollarealen im Gehirn mittels fMRI (= funktionelle Magnetresonanztomographie)
- Untersuchung der Wirkung von Medikamenten auf die Funktion des unteren Harntraktes und die Blasensensibilität
- Evaluation verschiedener Neuromodulations-Verfahren zur Behandlung von Blasenfunktionsstörungen
Bei den Projekten werden verschiedene Messtechniken und Analyseverfahren eingesetzt. Die wichtigsten davon sind:
- Urodynamik
- Endovesikale Elektrostimulation
- Sympathische Hautreaktion
- Herzfrequenzvariabilität
- fMRI
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