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Fachbereich Schulter & Ellbogen

Schultergelenke sind die beweglichsten aller Gelenke in unserem Körper. Entsprechend komplex ist das Zusammenspiel von Knochen, Bändern, Muskeln und Sehnen, die für Stabilität und Bewegung sorgen. Ellbogengelenke sind eminent wichtig für reibungslose Bewegungsabläufe von Arm, Schulter und Handgelenk.

Unsere Therapeutinnen und Therapeuten sind spezialisiert in der Behandlung der oberen Extremitäten und kennen die hohen funktionellen Anforderungen der beiden Gelenke genau. Dass wir umfassend auf Ihre Krankheitsgeschichte (Anamnese) eingehen, ist unerlässlich und für uns selbstverständlich.

Unser Angebot

Einzeltherapie

Nach eingehender klinischer Untersuchung beraten und unterstützen wir Sie individuell bei der Rehabilitation Ihrer Beschwerden in Schultern und Ellbogen. Dazu stehen uns sämtliche Therapieeinrichtungen der Universitätsklinik Balgrist zur Verfügung.

Wassertherapie in Kleingruppen

Dank der physikalischen Eigenschaften des Wassers fallen darin Bewegungen leichter und sind schmerzarm. Die Wassertherapie bei angenehmen 34 °C im Gehbad und 32 °C im Sportbad eignet sich deshalb schon besonders früh nach Schulteroperationen. Unseren Schulterpatientinnen und –patienten bieten wir von Montag bis Freitag dreimal täglich die Wassertherapien in der Gruppe an.

Medizinische Trainingstherapie (MTT)

Sobald Sie sich wieder eine gewisse Stabilität Ihrer Schultermuskulatur erarbeitet haben, die Schmerzen abgenommen und die Beweglichkeit zugenommen hat, können wir Ihre Behandlung in der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) weiterführen. Dabei kümmern sich spezialisierte Sportphysiotherapeuten und -therapeutinnen um Sie.

Viele unserer Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten üben selbst eine oder mehrere Sportarten aus. Sie kennen deshalb die körperlichen und psychischen Aspekte Ihrer Disziplin und gehen genau darauf ein, um Sie gestärkt in Ihren Sport zurückzubegleiten.

Nach einer erfolgreichen Therapie ist es wichtig, die erreichte Form zu erhalten oder weiter zu steigern. Dazu empfehlen wir das Training in unserem Trainingszentrum.

Therapiewissen zu Schulter & Ellbogen

Autor: Marcel Enzler, Physiotherapeut KSp MSK, Leiter Therapien

Shoulder Pacemaker™ – Elektrische Muskelstimulation bei funktioneller hinterer Schulterinstabilität

Den Shoulder Pacemaker™, zu Deutsch «Schulterschrittmacher», setzen wir seit 2018 erfolgreich ein zur Behandlung der funktionellen hinteren Schulterinstabilität. Der vielversprechende Therapieansatz eignet sich für Sportlerinnen und Sportler sowie Personen, denen die konventionelle Physiotherapie noch nicht helfen konnte.

Wenn das neurale (Nerven) und das aktive (Muskeln) Subsystem fehlerhaft zusammenarbeiten, kann eine funktionelle hintere Schulterinstabilität die Folge sein. Im klinischen Alltag sehen wir dafür Ursachen oder begünstigende Faktoren wie zum Beispiel pathologische Aktivierungsmuster der Rotatorenmanschette und der periskapulären Muskulatur sowie eine verminderte Mobilität der Skapula (Schulterblatt). Dadurch löst sich der Humeruskopf (Oberarmknochen) unter Umständen schon bei normalen körperlichen Belastungen und Bewegungen aus seiner zentrierten Position in der Gelenkpfanne. Betroffen sind meist Patientinnen und Patienten im Teenager- und jungen Erwachsenenalter.

So funktioniert der Shoulder Pacemaker

Zwei Elektroden werden auf die Haut in der Region der inaktiven (hypoaktiven) Muskelgruppen (Aussenrotatoren und Skapularetraktoren) geklebt. Dort geben Sie Ihre Impulse während eines bestimmten Bewegungsablaufs ab und stimulieren die Muskeln, wobei das Gehirn lernt, das Ungleichgewicht (Dysbalance) unterschiedlich aktiver Muskeln zu korrigieren.


Ersetzen durch eigene Aufnahmen

Therapiemöglichkeiten

Die strukturelle hintere Schulterinstabilität ist chirurgisch reparabel, die funktionelle nicht. Deshalb gilt derzeit die konservative Physiotherapie als Behandlungsstandard. Das Shoulder-Pacemaker-Therapiekonzept wurde an der Charité – Universitätsmedizin Berlin entwickelt. Das zuständige Team zeigte in einer Pilotstudie, dass die Schulterstabilität während der Anwendungsdauer erfolgreich wiederhergestellt werden konnte.

Studie über Shoulder-Pacemaker-Therapiekonzept

Aufgrund der Erkenntnisse aus der Pilotstudie folgte eine weitere klinische Evaluation von 24 Fällen bei 16 Patientinnen und Patienten1, die bereits eine erfolglose konventionelle konservative Therapie hinter sich hatten. Sie trainierten dreimal wöchentlich während drei bis sechs Wochen gemäss dem Shoulder-Pacemaker-Therapiekonzept. Alle bis zum Schluss Teilnehmenden erreichten ein freies Bewegungsausmass ohne weitere, unkontrollierte Subluxationen (unvollständige Ausrenkungen). Vier der Patientinnen und Patienten waren sogar in der Lage, ihre schulterbelastenden Sportarten wieder aufzunehmen. Eine deutliche Verbesserung der erhobenen klinischen Scores (einheitliches medizinisches Punktesystem) wurde drei Monate später ebenfalls festgestellt.

Referenzen

1Moroder P, Plachel F, Van-Vliet H, Adamczewski C, Danzinger V. Shoulder-Pacemaker Treatment Concept for Posterior Positional Functional Shoulder Instability: A Prospective Clinical Trial. Am J Sports Med. 2020;48:2097-2104.

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Portrait Linda DyerLinda Dyer, Fachteamleiterin
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