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Obere Extremitäten

Aktivitätsmonitoring der oberen Extremitäten in der Rehabilitation nach Rückenmarksverletzungen (SCI) beim Menschen

Die funktionelle Wiederherstellung nach einer Rückenmarksverletzung ist bei Erwachsenen nur eingeschränkt möglich. Verbesserungen der Lebensqualität der Betroffenen sind an die Wiederherstellung von Funktionen gebunden, die ein unabhängiges Leben ermöglichen, beispielsweise den Gebrauch von Armen und Beinen. Durch Rehabilitationstraining lässt sich die funktionelle Wiederherstellung der oberen Extremitäten nachweislich unterstützen, wobei jedoch enorme Unterschiede bestehen dürften hinsichtlich des zeitlichen Umfangs des aktiven Trainings (Rehabilitationssitzungen in der Klinik) sowie hinsichtlich der Aktivität der Patienten ausserhalb der Sitzungen (Alltag).

Untere Extremitäten

Mobiles Gerät mit interaktiver virtueller Realität für die nichtüberwachte, hochdosierte stationäre und ambulante Rehabilitation der unteren Extremitäten

Entscheidend für den Erfolg der Funktionsrehabilitation bei Rückenmarksverletzungen (spinal cord injuries, SCI) und Schlaganfall ist die Trainingsdosierung. Auch bei optimalen stationären Bedingungen warten die Patienten aufgrund von Personalzwängen täglich stundenlang im Bett oder auf dem Rollstuhl, anstatt zu trainieren. Dieses Projekt dient der Entwicklung, Prüfung und Markteinführung des ersten mobilen Systems mit interaktiver virtueller Realität für das nichtüberwachte Rehabilitationstraining der unteren Extremitäten.

Das System beruht auf einer Weiterentwicklung des stationären YouKicker® Systems (YouRehab AG, Zürich).Gangstörungen gehören zu den häufigsten Symptomen, mit denen Neurologen konfrontiert sind. In über 60 % der Fälle gehen Gangstörungen bei Neurologie-Patienten auf einen Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose (MS), eine Rückenmarksverletzung (SCI) oder eine Rückenmarkserkrankung zurück. Die genaue Diagnosestellung und die optimale Behandlung von Gehstörungen nach einer Schädigung bestimmter neuroanatomischer Systeme werden durch die oft unterschiedliche oder unspezifische Ausprägung der Störungen erschwert. Bislang sind für neurologische Erkrankungen, insbesondere bei Beteiligung mehrerer anatomischer Systeme (z. B. bei SCI oder MS) die Patientenstratifizierung in klinischen Studien und die Prognosemöglichkeiten noch immer unzureichend, sodass eine bessere Charakterisierung und ein tieferes Verständnis dieser Störungen dringend erforderlich sind.

Wir haben ein Ganglabor mit modernster gerätetechnischer Ausstattung eingerichtet. In enger Zusammenarbeit mit der neurologischen Abteilung des Universitätsspitals Zürich entwickeln wir einen umfassenden Ansatz zur Ganganalyse bei Personen mit neurologischen Erkrankungen und führen eine systematische, vergleichende Untersuchung neurologischer Syndrome mit Beteiligung einzelner und mehrerer neuroanatomischer Systeme durch. Damit wollen wir neue Erkenntnisse zu den grundlegenden pathophysiologischen Mechanismen gewinnen, die Gehbeeinträchtigungen bei neurologischen Störungen zugrundeliegen, um auf diese Weise Diagnose, Behandlung, Stratifizierung und Patientenprognose zu verbessern.

Ganglabor

Gangstörungen gehören zu den häufigsten Symptomen, mit denen Neurologen konfrontiert sind. In über 60 % der Fälle gehen Gangstörungen bei Neurologie-Patienten auf einen Schlaganfall, Morbus Parkinson, multiple Sklerose (MS), eine Rückenmarksverletzung (SCI) oder eine Rückenmarkserkrankung zurück. Die genaue Diagnosestellung und die optimale Behandlung von Gehstörungen nach einer Schädigung bestimmter neuroanatomischer Systeme werden durch die oft unterschiedliche oder unspezifische Ausprägung der Störungen erschwert. Bislang sind für neurologische Erkrankungen, insbesondere bei Beteiligung mehrerer anatomischer Systeme (z. B. bei SCI oder MS) die Patientenstratifizierung in klinischen Studien und die Prognosemöglichkeiten noch immer unzureichend, sodass eine bessere Charakterisierung und ein tieferes Verständnis dieser Störungen dringend erforderlich sind. Wir haben ein Ganglabor mit modernster gerätetechnischer Ausstattung eingerichtet. In enger Zusammenarbeit mit der neurologischen Abteilung des Universitätsspitals Zürich entwickeln wir einen umfassenden Ansatz zur Ganganalyse bei Personen mit neurologischen Erkrankungen und führen eine systematische, vergleichende Untersuchung neurologischer Syndrome mit Beteiligung einzelner und mehrerer neuroanatomischer Systeme durch. Damit wollen wir neue Erkenntnisse zu den grundlegenden pathophysiologischen Mechanismen gewinnen, die Gehbeeinträchtigungen bei neurologischen Störungen zugrundeliegen, um auf diese Weise Diagnose, Behandlung, Stratifizierung und Patientenprognose zu verbessern.

Beachten Sie zu diesem Thema auch den NZZ-Artikel vom 7. November 2013

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Dr. Marc Bolliger (044 510 72 01)

Inclusive Protocols

In den vergangenen Jahrzehnten wurden in der Grundlagenforschung der Neuroregeneration nach einer Rückenmarksverletzung wichtige Entdeckungen gemacht und Therapien entwickelt, die im Tiermodell vielversprechende Resultate liefern. Unterdessen werden diese Therapien auf den Menschen übertragen und in klinischen Studien überprüft. Die grossen Einschränkungen bei diesen Studien sind jedoch die zur Verfügung stehenden Ressourcen, d.h. die Anzahl der rekrutierbaren Patienten sowie die strengen Anforderungen für den Nachweis der therapeutischen Wirksamkeit. Dies hat zur Folge, dass klinische Studien auf eine hoch effiziente sowie effektive Art und Weise durchgeführt werden müssen.

Erste internationale Bemühungen zur Standardisierung von klinischen SCI-Studien führte im Jahr 2007 zu Empfehlungen, die in den "Guidelines for the conduct of clinical trials for spinal cord injury“ (publiziert in Spinal Cord) aufgeführt sind. Diese Richtlinien haben jedoch der SCI Bereich noch keinen Konsens über die Durchführung von klinischen Studien erreicht, und die Mehrheit der aktuellen Studien wird immer noch nach z.T. mangelhaften herkömmlichen Ansätzen durchgeführt.

Mit diesem Projekt wollen wir geeignete Kriterien für die Aufnahme (bzw. Ausschluss) von Teilnehmern mit kompletter (AIS A), sowie inkompletter Rückenmarksverletzung (AIS B/ D) zu klinischen Studien entwickeln. Dafür werden Algorithmen für die richtige Einteilung der eingeschlossenen Patienten ausgearbeitet. Ein erstmaliger Einsatz einer statistischen Methode, der sogenannten rekursiven Partitionierung, soll dies ermöglichen. Für jede identifizierte Kohorte werden wir uns auf die EMSCI (European Multicentre study about Spinal Cord Injury) Datenbank beziehen, um so kohorten-spezifische Muster zu erkennen und angemessene klinische Endpunkte zu identifizieren. Wir planen weiterhin die Erholungsmuster der SCI-Patienten mit einem multivariaten Ansatz zu modellieren, anstatt sich nur auf die üblichen Summenscores zu stützen. Unser Ziel ist es bedingte Transformationsmodelle zu erweitern, um so in der Lage zu sein, die Analyse klinischer Endpunkte zu verbessern.