Das Kniegelenk ist ein äusserst komplexes Gelenk, das täglich vielen Belastungen ausgesetzt ist. Ziel der gelenkerhaltenden Chirurgie ist es, den Einsatz einer Prothese möglichst lange hinauszuzögern oder zu vermeiden. Dabei geht es nicht nur darum, geschädigte Strukturen zu behandeln, sondern vor allem auch die Ursachen des Gelenkschadens zu erkennen und gezielt zu korrigieren. Dazu gehören beispielsweise Fehlstellungen der Beinachse, Instabilitäten oder lokale Knorpel- und Meniskusschäden. Gerade bei komplexen Fällen, eröffnet die Kombination aus klinischer Erfahrung, moderner Bildgebung und 3D-Planung sehr gute Möglichkeiten.
Wie die gelenkerhaltende Chirurgie beim Kniegelenk funktioniert und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, zeigt die Sendung von GESUNDHEITHEUTE anhand konkreter Fälle. Eine Patientin berichtet, wie die Stabilisierung ihres Knies ihren Alltag erleichtern soll. Zudem geht es um die Abklärung und Behandlung von Knorpelschäden und um die Frage, wann bei Knieschmerzen aufgrund von X- oder O-Beinen eine Beinachsenkorrektur sinnvoll sein kann. Professor Fucentese und PD Dr. Vlachopoulos erklären, welche Möglichkeiten die moderne gelenkerhaltende Chirurgie bietet.
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