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Zentrum für Paraplegie

Im Zentrum für Paraplegie behandeln wir Menschen mit akuter Querschnittlähmung, chronischen Rückenmarkerkrankungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Ärztinnen und Ärzte, Therapieteams und Pflegekräfte verschiedener Fachrichtungen arbeiten gemeinsam für und mit den Patientinnen und Patienten mit dem Ziel eines möglichst selbstständigen Lebens und bestmöglicher medizinischer Versorgung.

Als universitäres Paraplegikerzentrum sind wir national und international klinisch und wissenschaftlich vernetzt und zur Exzellenz verpflichtet. Wir sind sowohl für stationäre Akutversorgung, Rehabilitation und Komplikationsbehandlung als auch für ambulante Kontrollen für die Betroffenen da. Darüber hinaus bieten wir in ambulanten Spezialsprechstunden Diagnostik und Therapie aller häufigen Erkrankungen der gesamten neurologischen Versorgung an, sowohl für Patientinnen und Patienten mit als auch ohne Querschnittlähmung. Mit der Teilnahme an interventionellen Studien erhalten Sie bei uns Diagnostik und Therapie nach neusten Erkenntnissen.

Kontakt

Direktionssekretariat
Elke Fontana
+41 44 386 39 01
E-Mail

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat.
Patrick Freund
Leiter des Zentrums für Paraplegie
Co-Leiter Universitäres Wirbelsäulenzentrum 
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Weltweite klinische Studien für Menschen mit Rückenmarksverletzungen

Wir arbeiten in der Forschung zu neuen diagnostischen Methoden und Therapien von Rückenmarkverletzungen mit nationalen und internationalen Partnern zusammen. Hierdurch erhalten Betroffene und ihre Angehörigen ergänzend zu ihrer Behandlung Zugang zu einem wichtigen Netzwerk und die Möglichkeit an innovativen Studien teilzunehmen, wenn sie dies wünschen.

SCI Trials Finder

Fortschritte bei Querschnittlähmung

Bei einer Tetraplegie sind Arme und Beine gelähmt, häufig infolge eines Unfalls. Das Leben verändert sich dadurch grundlegend. Die Forschung arbeitet daran, Betroffenen ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen. GESUNDHEITHEUTE erzählt die Geschichte eines querschnittgelähmten Mannes, der von einer neuartigen medikamentösen Behandlung profitieren konnte.

Eine Rückenmarksverletzung kann auch die Blasenfunktion beeinträchtigen und die Lebensqualität erheblich einschränken. In schweren Fällen kann dies sogar lebensbedrohlich sein. Bislang gab es keine Therapie, die dem fortschreitenden Verlust der Blasenfunktion entgegenwirken konnte. Nun erforschen Fachleute einen neuen Ansatz: die Neuromodulation, bei der elektrische Impulse gezielt eingesetzt werden, um die Nervenaktivität zu beeinflussen.