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Fachbereich Para- und Tetraplegie

Im Vordergrund unserer Behandlung steht die Reintegration querschnittgelähmter Patientinnen und Patienten in den Alltag. Unsere Ergotherapeutinnen und -therapeuten gehören zu einem multidisziplinären Rehabilitationsteam, das sich darauf konzentriert, Ihnen zu grösstmöglicher Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit zu verhelfen.

Um Ihnen den Weg zurück in ein weitgehend autonomes Privat- und Berufsleben zu ebnen, wenden wir eine Vielfalt an therapeutischen Massnahmen, Trainings und Beratungen an.

Unser Angebot

Therapien

Therapie der oberen Extremitäten

Durch manuelle Therapien mobilisieren wir aktiv oder passiv Ihre Gelenkstrukturen sowie den Band- und Muskelapparat. Wir kräftigen gezielt die teilgelähmte Muskulatur von Händen und Armen und wirken damit Muskelverkürzungen und -versteifungen entgegen. Simple, aber effektive Trainingsgeräte sind etwa Therabänder und Therapieknetmasse.

Robotergestütztes Training

Der robotische Arm Armeo®Spring unterstützt Sie beim exakten Ausführen Ihrer Bewegungsübungen. Damit sind Sie in der Lage, gezielt Ihre Hand- und Armfunktion in einem grossen Bewegungsradius zu trainieren und erlernen so bestimmte Bewegungsabläufe sowie die Kraftdosierung wieder. Ausserdem kann die Repetition der Übungen helfen, neue neuronale Verbindungen für die Bewegungsanbahnung zu schaffen.

 

Funktionelle Elektrostimulation (FES)

Nach einer Querschnittlähmung stimulieren geschädigte Nerven die Muskeln nur noch vermindert oder gar nicht mehr. Damit sich der Muskel trotzdem bewegt und nicht zurückbildet, stimulieren wir die Nerven und dadurch die Muskulatur an Armen und Händen durch elektrische Impulse. Über Hautelektroden gelangen diese wiederholten, genau dosierten Reize zur betroffenen Muskulatur, die sich anspannt und damit stärken lässt.

Trainings

Anziehtraining

Je nach Beeinträchtigung erlernen Sie spezifische Techniken, um sich selbstständig an- und auszuziehen – unter Umständen durch den Einsatz von Hilfsmitteln.

Transfertraining

Im Transfertraining üben Sie das eigenständige und sichere Umsetzen vom Rollstuhl aufs Bett, auf WC- und Duschsitz, in die Badewanne und ins Auto.

Rollstuhltraining

Hier lernen Sie, sich sicher und eigenständig im Aktiv- oder Elektrorollstuhl zu bewegen. Wir bereiten Sie vor, damit Sie draussen, in Gebäuden oder im öffentlichen Verkehr in jeder Situation zurechtkommen.

Beratungen und Abklärungen

Rollstuhl- und Zubehörberatung

Damit Sie sich in Ihrem Rollstuhl sicher, agil und ökonomisch bewegen können, schlagen wir Ihnen geeignete Modelle und Zubehörkomponenten vor, die wir individuell auf Sie einstellen. Wir erklären Ihnen z. B. auch die Vor- und Nachteile verschiedener elektrischer Antriebe und alles, was Sie sonst noch wissen möchten.

Sitzkissenberatung und Sitzdruckmessung

Ein spezielles Sitzkissen im Rollstuhl sorgt für Komfort, Stabilität, Hautschutz und beugt Dekubitus (Druckgeschwüre) vor. Wir messen Ihre Druckverteilung in verschiedenen Positionen und Situationen und suchen das für Sie optimale Sitzkissen. Erfahren Sie mehr in der Broschüre.

Dekubitusprophylaxe – Druckstellen vorbeugen (PDF)

Sitzposition

Wir evaluieren mit Ihnen die bestgeeigneten Positionen für ein stabiles Sitzen bei gleichzeitig hoher Beweglichkeit im Alltag. Zur Korrektur oder Prophylaxe von Fehlhaltungen finden wir für Sie die richtigen Hilfsmittel, wie Rückenschalen, Pelotten (meist ballenförmiges Druckpolster) usw. 

Hilfsmittel 

Gemeinsam klären wir ab, welche Hilfsmittel Sie im Alltag benötigen könnten. Dann testen wir, ob sich die Geräte und Gegenstände auch bewähren. Oft benötigte Hilfsmittel sind z. B. angepasste Essbestecke und Zahnbürsten, Bedienungshilfen für Kommunikationsgeräte, Badebretter und Badewannenlifte, WC-Erhöhungen, Haltegriffe, Transferhilfsmittel wie Rutschbretter oder Patientenheber etc. 

Wohnungs- und Arbeitsplatzabklärung

Wir beurteilen systematisch Ihre Situation zuhause und bei der Arbeit anhand von Bauplänen, Fotos und einer Besichtigung mit Angehörigen, Arbeitgebern, Architektinnen und IV-Beratern. Besonderes Augenmerk gilt dem rollstuhlgerechten Zugang zur Wohnung, angefangen bei der Hauszufahrt bis hin zu Treppen und Aufzügen. Die häufigsten Anpassungen und Umbauten sind im Badezimmer nötig, um genügend Platz zu schaffen und Haltegriffe etc. zu installieren. Hindernisse wie Schwellen, Absätze und zu schmale Türmasse werden ebenfalls bei der Planung berücksichtigt, damit Sie alle Ihre Räume erreichen. Erfahren Sie mehr im Blogbeitrag.

Wohnanpassungen bei Querschnittlähmung (Blogbeitrag)

Termine 

Möchten Sie einen Termin vereinbaren oder haben Sie Fragen zu einem bestehenden Termin? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns.

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Unser Experte

Portrait Hartmut Pöhlmann
Hartmut Pöhlmann
Fachteamleiter Para- und Tetraplegie

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Kurse und Massagen

Sind Sie gesund und beschwerdefrei? Das soll so bleiben. Deshalb bieten wir Ihnen ein Angebot an Kursen, Trainings und medizinischen Massagen, von dem Sie auch ohne ärztliche Verordnung profitieren können.

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