Guten Tag.
Wie können wir Ihnen helfen?

Kontaktformular

Kontaktformular

Haben Sie Anregungen oder Feedback?
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 
  

Sprechstunde für Gangstörungen und Ganganalyse

Die Ursachen für Gangstörungen sind vielfältig – von neurologischen Erkrankungen über orthopädische Probleme bis hin zu Rückenmarksverletzungen. Sie beeinträchtigen die Mobilität und erhöhen das Sturzrisiko. 

Häufig liegen mehrere Probleme gleichzeitig vor – z.B. lumbale und zervikale Spinalkanalstenosen, und Polyneuropathien – und es benötigt Erfahrung und geeignete Zusatzdiagnostik, um das führende Problem festzustellen. Die korrekte Diagnose ist die Grundlage für die bestmögliche Behandlung. In dieser Spezialsprechstunde analysieren wir Ihre Gangstörung mit modernster Technologie und entwickeln individuelle Therapiekonzepte. Mithilfe der 3D-Ganganalyse im Swiss Center for Clinical Movement Analysis (SCMA) sind wir in der Lage, Bewegungsmuster objektiv zu erfassen und damit gezielte Behandlungen einzuleiten. Weitere Zusatzdiagnostik, z.B. Neurophysiologie, Bildgebung, oder Labordiagnostik, sowie Mitbeurteilungen durch andere Fachdisziplinen, z.B. Orthopädie, kann je nach Bedarf zeitnah ergänzt werden.

Unsicheres Gehen, erhöhte Sturzgefahr, rasche Ermüdung, veränderte Schrittlänge oder ein auffälliges Gangbild sollten näher abgeklärt werden. Eine präzise Analyse dieser Bewegungsmuster ist entscheidend, um die richtige Therapie zu wählen.

Zusammenarbeit mit dem Swiss Center for Movement Analysis

Das Swiss Center for Clinical Movement Analysis (SCMA) am Balgrist Campus kombiniert High-End-Technologie mit wissenschaftlicher Expertise zur fortschrittlichen Bewegungsanalyse. Die Forschungsplattform ermöglicht es uns, Bewegungsabläufe, Muskelaktivität und Gelenkbelastungen präzise zu erfassen und daraus sehr gezielte individuelle Therapie- und Trainingsprogramme zu erstellen.

Häufige Ursachen von Gangstörungen

Neurologische Ursachen

  • Beeinträchtigung der Nerven in den Beinen (Polyneuropathie)
  • Degenerative zervikale Myelopathie (DCM) und lumbale Spinalkanalstenosen
  • Gestörte Gleichgewichtsorgane oder Gleichgewichtsbahnen (Entzündung, Vitaminmangel)
  • Akute und chronische Erkrankungen des Gehirns wie z. B. Schlaganfall, Hirnblutung, Hirntumoren, Multiple Sklerose
  • Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten

Orthopädische Ursachen

  • Rheumatische Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis
  • Gelenkversteifungen (Ankylosen)
  • Muskelschwäche und Muskelschwund
  • Muskuloskelettale Fehlstellungen

Kompetenzen und Angebot

Diagnostik und Abklärung

- Ausführliche klinische Untersuchung des Gangbilds
- 3D-Ganganalyse im Swiss Center for Clinical Movement Analysis
- Beurteilung von Kraft, Beweglichkeit und Koordination
- Neurophysiologie, Bildgebung und Labordiagnostikbei Bedarf
- Verlaufskontrollen (Therapiemonitoring)

Konservative Therapien

Therapie der Grunderkrankung:

  • Physiotherapie mit gezieltem Gangtraining
  • Kraftaufbau und Koordinationsschulung
  • Individuelle Trainingsprogramme basierend auf der Ganganalyse
  • Hilfsmittelversorgung und -anpassung (Orthesen, Gehstöcke)
  • Psychologische Therapie bei Einfluss durch Angstzustände oder Depression

Operative Behandlungen

In manchen Fällen kann ein operativer Eingriff die Gangbewegung verbessern. Ob und welche Operation in Frage kommt, werden die Spezialistinnen und Spezialisten aus Neurologie, Neurochirurgie und Orthopäde gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten besprechen.

  • Orthopädische Korrekturen bei Fehlstellungen
  • Sehnenverlängerungen oder -versetzungen
  • Neurochirurgische Eingriffe bei Rückenmarkskompression (Spinalkanalstenose)