Guten Tag.
Wie können wir Ihnen helfen?

Kontaktformular

Kontaktformular

Haben Sie Anregungen oder Feedback?
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 
  

Spezialsprechstunde Tauchtauglichkeit

Zahlreiche querschnittgelähmte Menschen finden beim Tauchen wertvolle Momente der Freiheit und Unabhängigkeit. In der gefühlten Schwerelosigkeit des Wassers gelingen ihnen Bewegungen, die an Land unmöglich sind. Gleichzeitig profitieren die sportlich aktiven Patientinnen und Patienten von vielen positiven gesundheitlichen Einflüssen. In dieser Spezialsprechstunde prüfen wir vor dem ersten Tauchgang und danach in regelmässigen Abständen ihre medizinische Tauglichkeit.

Wenn die Gesundheit von Lunge, Herz und Ohren es erlauben, können auch körperlich schwer beeinträchtigte Menschen tauchen. Der einzige Unterschied ist, dass sie ihre Flossen nicht an den Füssen, sondern an den Händen tragen und sich je nach Situation andere Bewegungstechniken aneignen. Auch für Tetraplegikerinnen und Tetraplegiker mit deutlichen Einschränkungen der Arme und Handfunktion gibt es Tauchkurse mit speziell ausgebildeter Tauchbegleitung.

Positive Effekte beim Tauchen

  • Aufrechterhaltung und Entwicklung von Bewegungsfunktionen
  • Wiederaufbau von Muskelfasern
  • Förderung der Koordination
  • Stimulation der Atmung
  • Schöpfen von Selbstvertrauen, sozialer Kontakt

Kompetenzen und Angebot


Wir klären die Tauchtauglichkeit unserer Patientinnen und Patienten sorgfältig unter Berücksichtigung ihrer Beeinträchtigung ab.

Medizinische Abklärung der Tauchtauglichkeit

  • Ausführliche Anamnese: Lähmungshöhe, neurologische Ausfälle, Begleiterkrankungen, Medikation
  • Beurteilung der Schwimmfähigkeit und körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Neurologische Untersuchung mit Schwerpunkt auf Sensibilität und Motorik
  • Herz-Kreislauf-Untersuchung: Blutdruck, Puls, EKG, bei Bedarf Belastungs-EKG
  • Lungenfunktionstest (Spirometrie): Besonders wichtig bei hohen Lähmungen
  • Untersuchung der Ohren und Trommelfelle, Prüfung des Druckausgleichs
  • Beurteilung der Atemfunktion und eventueller Atemhilfen
  • Abklärung von Spastik, Dekubitus-Risiko und Temperaturregulation
  • Blasen-Darm-Management