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Schweizweit erstes 7T-MRI im Balgrist Campus

Am 25. September 2018 wurde das schweizweit erste zertifizierte 7T-Magnetresonanzgerät mit klinischer Zulassung, ein Siemens 7T Magnetom Terra, über eine Öffnung im Grundstück in die abgeschirmten, unterirdischen Räumlichkeiten des Balgrist Campus eingebracht.

Der Balgrist Campus wird bereits in seinem dritten Betriebsjahr um drei hochmoderne Forschungsinfrastrukturen erweitert und betreibt ein muskuloskelettales Bildgebungszentrum, eine Biobank sowie ein erweitertes Ganganalyselabor. In den neuen, unterirdischen Räumen entsteht ein weltweit einzigartiges Bildgebungszentrum, das der radiologischen Forschung am Bewegungsapparat dient. «Mit der Installation der neuen Geräte, der Einbettung zwischen Universitätsklinik Balgrist, Universität und ETH Zürich bietet der Balgrist Campus Schweizer Forschern weltweit einmalige Möglichkeiten für die Erforschung des muskuloskelettalen Systems» so PD Dr. Daniel Nanz, Leiter des Swiss Center for Musculoskeletal Imaging (SCMI) im Balgrist Campus.

Bildgebungstechnologie der neusten Generation in der Schweiz
Auf der Nordseite des Campus sind in den letzten 12 Monaten unterirdische Räume für das SCMI entstanden. Es bietet eine multimodale Bildgebungsplattform für die Forschung am Bewegungsapparat, die von Forschern schweizweit genutzt werden kann. Das SCMI wird mit der Universitätsklinik Balgrist experimentelle, klinische und translationale Forschung betreiben, deren Resultate möglichst effizient in der diagnostisch-therapeutischen Routine eingesetzt werden sollen. Zudem wird damit eine enge Interaktion mit der bildgebenden Industrie aufgebaut, aus der relevante, neue Technologien entwickelt werden können. Für dieses einmalige Projekt hat der Balgrist Campus einen Neubau mit überhohen, speziell isolierten und abgeschirmten, untereinander betrieblich optimal vernetzten Räumen erstellt, der im Anschluss an die Anlieferung der hochkarätigen Geräte in Betrieb genommen werden kann.

Magnetresonsanztomographie, Computertomographie, Micro-CT, Ultraschall und weitere Technologien werden den Forschern die Möglichkeit erschliessen, den gesunden und kranken Bewegungsapparat inklusive Wirbelsäule und Rückenmark von der einzelnen Zelle bis zum bewegten Körper bildgebend zu analysieren.